Christen und Muslime beteten gemeinsam für den Frieden

Christen und Muslime beteten gemeinsam für den Frieden

- in Amstetten
1950
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Hunderte Menschen nahmen beim ersten interreligiösen Friedensgebet in Amstetten teil und setzten damit ein beeindruckendes Zeichen für ein gutes Miteinander. Zu Beginn wurde am Hauptplatz eine Friedensfahne gehisst. Sie entält das Wort Friede in allen Sprachen die von Menschen in Amstetten gesprochen werden. Sie wurde vom Amstettner Künstler Heiner Brachner gestaltet. Die Fahne wird auch in nächster Zeit auf das gemeinsame Anliegen des Friedens hinweisen sagte Bürgermeisterin Ursula Puchebner in ihrer Ansprache.

Sie dankte allen die an der Entstehung und Umsetzung des Friedensgebetes beteiligt waren. In Anschluss zogen alle TeilnehmerInnen gemeinsam in der Klosterhof der Schulschwestern wo der Gebetsteil stattfand. Oberin Sr. Franziska Bruckner führte durch das Gebet und gab als Symbol der Verbindung zwischen den teilnehmenden Glaubensgemeinschaften einen Olivenzweig an die jeweils betende Gruppe weiter. Den Beginn des Gebetes machte die Isalmische Glaubensgemeinschaft mit orientalischer Musik und einem Gebetsruf. Im Anschluss folgte das Christliche Zentrum, das mit seiner Musikgruppe auch schon die Eröffnung am Hauptplatz umrahmte. Der evangelische Pfarrer Kolk­Thudt sprach sein Gebet und trug selber ein Friedenslied vor. Das Gebet des Iman des Bosnisch­Islamischen Vereins wurde mit einem Lied von zwei Mädchen in traditioneller Tracht abgerundet.

Pfarrer Bösendorfer und Pfarrer Schwarzl griffen Friedensgedanken aus der Kirche Lateinamerikas auf ehe eine Musikgruppe der BAKIP Amstetten die einzelnen Gebetsteile beendete. Alle Beiträge waren von großer gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Der Klosterhof bildetet einen idealen Rahmen für das Gebet Am Schluss wurde gemeinsam das Gebet der Vereinten Nationen gebet. Ein vielfältiges Buffet zu dem alle teilnehmenden Gruppen beitrugen lud noch zum Verweilen im Klosterhof ein. Dabei gab es ausführlich Gelgenheit quer durch Nationen und Religionen miteinander ins Gespäch zu kommen. Es war ein beeindruckender Abend an dem es gelungen ist Brücken zu bauen und ein Zeichen für ein friedliches Miteinander in Amstetten zu setzten, sagte Christian Köstler von der Initiative Willkommen Mensch, die zu diesem Abend eingeladen hatte.


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